UNSERE GÄSTE @ POP UP CIRCUS # 4 13/04

SONY DSC

MANUEL NORMAL

 Nur mit Gitarre und Mikro bewaffnet gibt er, neben seinen Auftritten mit Band, auch einen Einblick in seine griffig-kritische-dialekt-Solomusik. Teils unveröffentlichtes Zeug, teils Interpretationen der Interpretationen interpretiert er seinen Interpreten, vielleicht andere aber vor allem sich selbst. Gaunz normal hoit: Ned so laut, dafir leiser —  Ein Frontalangriff auf das Spießertum und die miefigen Normalos zwischen Donau und Karawanken, die aber nur stellvertretend für alle Dumpfbacken dieser Welt stehen. Manuel Normal stellt seine Verbalattacken in einen Kontext aus hartem IndieRock, Attwenger-HipHop, Jazz, experimentellem Elektronik-Gefrickel und geschlurften Reggae-Beats. Er hämmert, brüllt, rappt und rezitiert oberösterreichische Mantras. Ein teuflisches Vergnügen für den, der’s versteht. Gemäß Manuel Normal steht die Welt nicht mehr lange. Hoffentlich aber doch noch lange genug, dass möglichst viele begreifen, dass es in Österreich neben Burgtheater und Opernball auch noch eine funktionierende Subkultur gibt, die sich nicht nix scheißt.

http://www.manuelnormal.at/presse/NEU_SOLO_PROJEKT.html

BLONDER ENGEL

BLONDER ENGEL

Wenn der „Blonde Engel“ – ein dürrer junger Mann mit langem,

blondem Haar, goldenen Leggings und weißen Flügerln – auf die Bühne steigt und sich mit absurd tiefer Stimme als Geschenk Gottes an die Damenwelt empfiehlt, tobt das Haus.“

– Die Presse

Blonder Engel steht für Konzeptkunst und Sitzmusik. Denn Tanzen ist nicht. Zuhören schon. Der junge Entertainer setzt auf raffiniert witzige Texte, gewürzt mit einem großen Batzen Selbstironie und serviert mit ganz viel Improvisation. Dass dabei auch mal das Publikum den Ton angeben darf, versteht sich von selbst. Hauptsache die Lachmuskeln werden strapaziert. Und auch, dass der Herr Engel zwischendurch in Geschichten abschweift, die er selbst nicht einmal kennt und sie dann einfach neu erfindet, anstatt sich in den üblichen Bühnenmonologen zu verlieren, stört dabei gar nicht. Eben, ein junger Künstler, bei dem auf der Bühne alles passieren kann, jedoch nichts passieren muss. Himmlisch.

http://www.blonderengel.net

 

polo to the masses

POLO TO THE MASSES

Die Suche nach sowohl sanften als auch intensiven Klängen führt die jungen Wiener Musiker_innen Michelly Matias, Kevin Wolf, Klara Lebloch und Adrian Kiendlhofer an Orte, vor denen sie zunächst zurück schrecken.

Bei genauer Betrachtung wird ihnen aber klar: Wir sind sicher, denn wir selbst haben diese Orte geschaffen!

Dass das Künstler_innenkollektiv POLO TO THE MASSES nicht aus Langeweile entstanden ist, wird wahrscheinlich sogar die kritische Kohlmeise vermuten, wenn sie sich diese hoffnungsfroh vorgetragenen und auch sentimentalen Weisen des Aufbruchs anhört…

www.polotothemasses.bandcamp.com

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